Missionsschwestern  vom  hl.  Petrus  Claver

St. Petrus Claver Sodalität e. V.


Im Jubiläumsjahr zum 100. Todestag der sel. Maria Theresia Ledóchowska am 6. Juli 2022 feiern wir, die Missionsschwestern v. hl. Petrus Claver in Augsburg, eine Messnovene, die vom Oktober 2021 bis Juni 2022 stattfindet. Dabei beten wir um Gottes Beistand für unser missionarisches Wirken und schließen alle Wohltäter unseres Missionswerkes mit ein.






 


Bibelkreis
Beim Bibelkreis hören Sie von der guten Nachricht Jesu Christi. Er will Ihnen Kraft und Mut schenken, besonders dort, wo Sie leiden oder mit Sorgen geplagt sind. Wir sind eine kleine Gruppe, die sich einmal im Monat trifft, um aus der Bibel zu lesen. Wir lesen der Text von Sonntagsevangelium, dann Besinnen wir uns: Was sagt mir der Text? Was bedeutet das Wort Gottes für uns, für mein alltägliches Handeln? Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Treffen finden bei den Missionsschwestern in der Billerstr. 20 um 15.00 Uhr statt.
Nächster Termin wegen der Corona-Krise noch unbekannt  

HILFE für die Ukraine

 Durch den Krieg in der Ukraine ist die Zivilbevölkerung auf Hilfe angewiesen. Massive Fluchtbewe-gungen in die angrenzenden europäischen Nachbarländer haben begonnen. Stündlich steigen die Zahlen der Menschen, die über die Grenzen nach Polen, Rumänien, Ungarn, die Slowakei und die Republik Moldau fliehen. Bislang haben sich mehr als eine halbe Million Menschen außer Landes in Sicherheit gebracht, die meisten von ihnen sind Frauen und Kinder... mehr lesen
Kennwort:
Soforthilfe-Ukraine

Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2022

»Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun; denn wenn wir darin nicht
nachlassen, werden wir ernten, sobald die Zeit dafür gekommen ist. Deshalb lasst uns, solange wir Zeit haben, allen Menschen Gutes tun« (Gal 6,9-10a).

 

Liebe Brüder und Schwestern,
die Fastenzeit ist eine günstige Gelegenheit der persönlichen und gemeinschaftlichen Erneuerung, die uns hinführt zum Osterereignis des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Es wird uns guttun, auf unserem Weg durch die Fastenzeit 2022 die mahnenden Worte des heiligen Paulus an die Galater zu bedenken: »Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun; denn wenn wir darin nicht nachlassen, werden wir ernten, sobald die Zeit dafür gekommen ist. Deshalb lasst uns, solange wir Zeit (kairós) haben, allen Menschen Gutes tun« (Gal 6,9-10a).
1. Aussaat und Ernte
In dieser Perikope erinnert der Apostel an das Bild von Saat und Ernte, das für Jesus von großer Bedeutung war (vgl. Mt 13). Der heilige Paulus spricht von einem kairós: einem günstigen Zeitpunkt, um Gutes auszusäen, im Blick auf die spätere Ernte. Welcher ist für uns dieser günstige Zeitpunkt? Gewiss wird man das von der Fastenzeit sagen können, wie auch von unserem ganzen irdischen Leben, dessen Abbild die Fastenzeit in gewisser Weise ist. Allzu oft wird unser Leben von Gier und Stolz beherrscht, von einer Sehnsucht nach Besitz, Anhäufung und Konsum von Gütern, wie es im Evangelium am Beispiel des törichten Mannes sichtbar wird, der sein Leben für sicher und glücklich hielt, weil er eine große Ernte in seinen Scheunen gesammelt hatte (vgl. Lk 12,16-21). Die Fastenzeit lädt uns ein zur Umkehr, zu einem Mentalitätswechsel... mehr lesen

 Papst ruft "Jahr des heiligen Josef" aus: Vorbild für Väter und Helden

Da das Jahr 2021 vom Papst Franziskus zum Jahr des hl. Josef erklärt wurde, stellen wir die Gestalt des hl. Josef anhand des Auszugs aus seinem Schreiben „Patris corde“ als Vorbild an kreativem Mut und Bescheidenheit, Gehorsam, Zärtlichkeit und Verantwortung dar.

Der hl. Josef als Vorbild
Er ist ein unauffälliger Mann der täglichen, diskreten und verborgenen Gegenwart.
Er hatte den Mut, vor dem Gesetz die Rolle des Vaters Jesu zu übernehmen, und er gab ihm den vom Engel mitgeteilten Namen Jesus (vgl. Mt 1,21).
Gemeinsam mit Maria stellte Josef vierzig Tage nach der Geburt das Kind dem Herrn im Tempel dar (vgl. Lk 2,22-35). Um Jesus vor Herodes zu beschützen, hielt er sich als Fremder in Ägypten auf (vgl. Mt 2,13-18). Nach seiner Rückkehr in die Heimat lebte er in der Verborgenheit des kleinen unbekannten Dorfes Nazareth in Galiläa. Diese Krise zeigt uns, dass unser Leben von gewöhnlichen Menschen, die oft vergessen werden, gestaltet und erhalten wird.
Wir wollen im heiligen Josef, diesem unauffälligen Mann, diesem Menschen der täglichen, diskreten und verborgenen Gegenwart, einen Fürsprecher, Helfer und Führer in schwierigen Zeiten finden. Der heilige Josef erinnert uns daran, dass all jene, die scheinbar im Verborgenen oder in der „zweiten Reihe“ stehen, in der Heilsgeschichte eine unvergleichliche Hauptrolle spielen. Ihnen allen gebührt Dank und Anerkennung.  mehr lesen 

Die St. Petrus-Claver-Sodalität und ihr Wirken in Augsburg
-Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver in Augsburg-

Die Gründerin der St. Petrus Claver Sodalität, Maria Theresia Ledóchowska, hatte schon in der Frühzeit ihrer Gründung Kontakte zu Stadt der Fugger.
Die Chronik berichtet über ihren ersten Besuch am
5. März 1900, begleitet von Frl. Geiger, der Leiterin der Münchner Filiale.
Am
6. März 1900 fand im Saale des Katholischen Casino eine Versammlung der Sodalität statt. Seitdem übernahm die Firma L. Feldle in uneigennütziger Weise eine Ausgabestelle der Schriften der Sodalität.
Der Bischof von Augsburg, Petrus von Hötzl, erteilte am 6. März 1910 den Generalstatuten der St. Petrus Claver Sodalität die bischöfliche Genehmigung und bekundete so sein Wohlwollen für das begonnene Werk.
Anlass des zweiten Besuchs von Maria Theresia Ledóchowska in Augsburg war der Katholikentag im August 1910. Die junge Gründerin war in jener Zeit bereits eine gefragte Rednerin bei den Kongressen, Katholikentagen u. dgl.
Anlässlich des AUGSBURGER KATHOLIKENTAGES im historisch bedeutsamen „Golden Saale“, fand eine Festversammlung der Marianischen Kongregation statt, bei welcher unsere Generalleiterin (Maria Theresia Ledóchowska) am 22. August 1910 mit einem packenden Referat begeisterte Zustimmung erntete.
Am nächsten Tag (23. August 1910) fand eine Missionsversammlung der St.-Petrus-Claver-Sodalität im großen Schießgraben-Saal statt.
Bei diesem Aufenthalt der Gründerin in Augsburg wurde unsere erste namentlich bekannte ständige Mitarbeiterin, Frl. Lina Koob gewonnen, die als Leiterin der 1. Nebenstelle unseres Werkes wirkte. Dieser Stützpunkt unserer Kongregation befand sich in der Jesuitengasse F 399 1/3, einem Haus, das Fräulein Koob selbst gehörte und wo sie auch wohnte.

Im Haus von Frl. Lina Koob, das nach deren Tod im März 1917 die Gründerin erworben hat, wurde am 6. Mai 1929 die Augsburger Filiale unseres Werkes errichtet, und zwar von der damaligen Generaloberin Gräfin Maria Falkenhayn. Zwei unserer Schwestern: Sr. Antonia Rogosch und Sr. Kreszenzia Sigg nahmen ihren Einzug.
In jenen Jahren bestand die Besatzung dieses Hauses meistens aus zwei Ordensmitgliedern (Schwestern) und zwei sogen. „Externen“ (Helferinnen, mit unserem Institut und Werk durch eine Lebensweihe verbunden).
Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs begann auch für unsere Kongregation eine Zeit harter Prüfungen.  Bis dahin blühende Werke für die afrikanischen Missionen in Breslau, Berlin und Köln fielen diesen Wirren zum Opfer.
Was passierte aber mit dem Werk in Augsburg?
1940 kamen Sr. Berchmans Schattinger und Sr. Gemma Steiner aus Salzburg in Augsburg an. Zusammen mit den in der Jesuitengasse verbliebenen beiden Mitarbeiterinnen, Frl. Elise Wassner und Frau Johanna Hieden, hielten sie die Stellung und hatten schwere Prüfungen durchzustehen, um unserer Kongregation und den Missionen gewissenhaft verbunden zu bleiben. Nur ganz im Stillen konnte man von hier aus für die Missionen arbeiten. Die Tätigkeit zugunsten der Missionen bestand hauptsächlich in der Korrespondenz mit den Wohltätern, deren Spenden den inländischen Missionshäusern zugeleitet wurden. Um diese Einnahmen ungeschmälert den für Afrika wirkenden Missions-Kongregationen zuwenden zu können, verdienten sich die vier Bewohnerinnen den Lebensunterhalt mit ihrer Hände Arbeit bei Wohltäterinnen des Werkes, zumeist durch Handarbeiten.
Von 1943 bis 1946 war keinerlei Kontakt mit den Höheren Obern in Rom möglich.
Nach dem Weltkrieg nahm es ab 1953 einen gottgeschenkten bewunderungswürdigen Aufschwung auf dem Gebiet der Unterstützung der Missionen in Afrika.
Am 24. Juli 1953 wurde aus der Filiale in Augsburg eine von Bischof Dr. Josef Freundorfer kanonisch errichtete Niederlassung der Missionsschwestern vom hl. Petrus Claver. Mehrere bis dahin in anderen Häusern der Kongregation eingesetzte deutsche Schwestern wurden in die hiesige Niederlassung gerufen, um bei den wachsenden Aufgaben mitzuwirken.
Das Haus war in schlechtem Zustand und für die wachsende Arbeit nicht mehr ausreichend.
Ein günstiger Tausch/Kauf bot sich schließlich an und so ist die Gemeinschaft am 7. Januar 1970 aus der Dompfarrei in die Oberhausener St.-Josephspfarrei umgezogen, wo sich sowohl für die größere Schwesternzahl wie auch für die Tätigkeit bessere Bedingungen ergaben.
Gegenwärtig lebt hier eine internationale Schwesterngemeinschaft.
In dem Haus auf der Billerstr. 20 (Augsburg-Oberhausen) leben außerdem noch dreizehn junge Frauen aus vier Kontinenten. Sie bilden eine Vielfalt von drei verschiedenen Religionen und drei christlichen Konfessionen. Die Unterschiedlichkeit gilt hier als eine Bereicherung, Quelle der Freude und Kraft. Auch darin lebt der missionarische und christliche Geist unserer Berufung und unseres Daseins in Augsburg.
Im 2005 hat man einen Schritt nach Dresden gewagt, wo eine kleine Gemeinschaft bis 2017 wirkte.